...seit 33 Jahren AUTOR und REGIE: Piero Bettschen Mit: Yvonne Stoller, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen MIT: Yvonne Stoller, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen MIT: Jeannine Brechbühl, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen MIT: Jeannine Brechbühl, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen; Yvonne Stoller AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen; Yvonne Stoller AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen; Yvonne Stoller AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Yvonne Stoller, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen, Jeannine Brechbühl AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen, Jeannine Brechbühl AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen, Yvonne Stoller
Presse:
Piero Bettschen hat ”Mondwärts”, das neue Stück des Narren-Pack Theaters, geschrieben. Er spielt auch die so verschiedenen Herren, die die Frau, die sterben will zu den letzten Tänzen auffordern, den letzten Ausflügen zurück ins Leben und in die Erinnerungen, Sostovitsch eben, den charmanten osteuropäischen Blender, und Rusterholz und Amalfi, den Spieler oder Finzi, den verblödeten Professor. Der Leichtigkeit seiner Verwandlungen, dem Wechselspiel der skurrilen Gesichter setzt Yvonne Stoller die Ernsthaftigkeit der Hartnäckigen entgegen, die sich entschieden hat und das Lachen und die Liebe nicht mehr finden will. Ein eigentlich enorm deprimierendes Thema wird so auf einer poetischen Ebene in einer Art abgehandelt, die zuweilen zwar berührt und vielleicht sogar schmerzt, aber nie unerträglich wirkt. Berner Woche, 1993          Ein Stück, das man zeigen sollte, bis es alle gesehen haben. Das Berner Narren-Pack Theater gehört zu den innovativsten Ensembles der Schweiz und hat schon mit so manchem Stück auch im Chrämerhuus grossartiges Theater geboten. Alle paar Jahre gibt es Theaterstücke, die in ihrer Kraft und Qualität weit über vieles herausragen, - Mondwärts ist eines davon. Es ist umwerfendes Theater - zum Totlachen und Gesundweinen. Da geben sich Gegensätze der knalligen Art, schwarzer Humor und poetische Höhenflüge ganz selbstverständlich die Hand. Da gibt es unzählige Momente, in denen der Atem stockt, die Kälte über den Rücken kräuselt und die Phantasie mehrfache Salti vollführt. Eine doppelbödige Satire mit viel Witz, zynischer Nonchalance und bittersüssen Wahrheiten. Ein Theaterereignis! Chrämerhuus Langenthal, 1994        Eine Freinacht der Gefühle, eine vielschichtige Farce mit Biss, Witz und Poesie. Ein interessantes, eigenständiges Stück, das oft im gleichen Atemzug Lachen und Beklemmung auslöste und beim Publikum starke Resonanz fand. Luzerner Nachrichten, 1997       Heiter und melancholisch die Stärke der Produktion: Es gibt viel zu lachen beim todernsten Thema, und es gibt poetische Szenen von schwebender Leichtigkeit und atmosphärischer Dichte. St. Galler Tagblatt, 1997        „Mondwärts“ ist ein intensives Stück voller Kraft und Überraschungen. Es hält zwei Stunden in Atem, rast respektlos durch die Gefühlswelt des Publikums, macht Angst, erschreckt, weckt Wut - und ist manchmal so komisch und sarkastisch, dass die dunklen Suizid-Wolken im Lachsturm weggefegt werden. Bettschen und Stoller boten im ausverkauften Saal grosse Schauspielkunst und polarisierten mit extrem gegensätzlichen Charakteren. Das Gastspiel des Narren-Pack Theaters wird beim Publikum noch für einige Zeit nachwirken. Unterer Emmentaler, 1997        Eine Bilderfolge von unvergleichlicher Tragikkomik und Sentimentalität. Wochenzeitung WoZ, 1993       Die unbändige Flut an weisen und banalen Sprachschöpfungen brachte dem Publikum kalte und heisse Schauerbäder. Freiburger Nachrichten, 1997        Weitab von Therapie und Ursachenforschung nahmen sich Y. Stoller und P. Bettschen das Thema Suizid nicht einfach an. Ans „wirkliche“ Leben und zugleich an Illusionswelten (wie Theater eine sein kann) wurde skrupellos Hand angelegt. Hinreissend kommt man angesichts des Todes auf die Welt. Neue Zuger Zeitung, 1997       Ein ernstes Theaterstück... könnte man sich nicht einen Abend lang den Schrecken von der Seele lachen, - weil hier Tabuthemen so unverdrossen angegangen werden, und weil das Sterben zum Leben gehört, wie alles andere auch. Eine grossartige Leistung mit unheimlicher Spielfreude und in rasantem Tempo gespielt. Kurt Aeschbacher Schweizer Fernsehen, 1993        Das deprimierende Stück war trotz seines eindeutigen Schlusses voller Hoffnung auf ein erfüllendes Leben. Yvonne Stoller und Piero Bettschen hinterliessen das Publikum mit ihrem aufwühlenden Stück begeistert und gleichzeitig ergriffen. Rheinthalische Volkszeitung, 1997        Ein ebenso spritziger wie amüsanter und bissiger Abend. Spannend ist der Gegensatz zwischen den Figuren Piero Bettschens und der von Yvonne Stollers Medem Muschwar. Die Männer sind farbig und luftig, als Kontrapunkt dazu ist die Frau fast ohne äusseres Reizmittel angelegt, in einer Strenge und Beherrschtheit, die unübersehbar macht, dass da unter der Oberfläche etwas kocht, Dampf entwickelt, Überdruck aufbaut, der sich irgendeinmal entladen muss. Dass er sich leise, fast friedlich entlädt, gehört zu den grossen Stärken des Abends. Information Szene, 1993       Fulminantes Gastspiel des innovativen Berner Narren-Pack Theaters im Kleintheater Grenchen. Ein geballtes Fuder vollblütiger Theaterkunst ging über die Bühne.           Neue Mittelland Zeitung, 1997      Dem Narren-Pack Theater ist es gelungen, einen Theaterabend, der ein beinahe unverdauliches Thema auf leicht verdauliche Weise präsentiert, zu gestalten und gleichzeitig trotzdem die ganze Tragweite der Entscheidung zwischen Leben und Tod auf eindringliche Art zu demonstrieren. Zuger Presse, 1997        Rasantes Theater und brillante Selbstinszenierung. Eine überladene, von sprühenden Einfällen und witzigen Sprachschöpfung strotzende Schau. Berner Zeitung BZ, 1993        Darstellungskunst und optische wie akustische Umrahmung schliessen sich in „Mondwärts“ zu starker theatralischer Wirkung zusammen. Der Bund, 1993         Sterben, und zwar der freiwillige, selbst gewählte Abschied vom Leben, ist das Thema des Stückes, das in einer Art von Sterbeinstitut namens Mondwärts stattfindet. Der Tod wird beleuchtet von unterschiedlichen Aspekten und Seiten, mal aus der Sicht der „liebenden künftigen Hinterbliebenen“ mal aus der Sicht der „allseits geliebten Hingeschiedenen“. Francine Muschwar (Yvonne Stoller) entschließt sich, zumindest einmal im Leben etwas in die Hand zu nehmen, den eigenen Tod, nachdem sie ihr ganzes Leben in stillem einsamem Warten Handlungen nur geduldet hatte. Es entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, wenn sie beim Eintritt in das Institut ein Formular um das andere ausfüllen muss. Der Bürokrat Rusterholz und sein Computer lassen keine Kleinigkeit aus, ob es sich um die Todesanzeige oder die Zusammenstellung des Leichenessens für die Hinterbliebenen handelt. Dabei bleibt einem das befreiende Lachen geradezu im Halse stecken ob der treffenden Karikatur mancher Szenen. Keine Verwandten und keine Blumengaben, das lässt Rusterholz nicht gelten. „Wenn Sie gehen, kommen die mit Blumen vorne dran wie Sturmgewehre.“ Im Verlauf des Abend wird die todessehnsüchtige Muschwar mit verschiedenen Männern (Piero Bettschen) konfrontiert, die ihr alle einen Weg zurück ins Leben, eine Heilung ihrer Sterbesehnsucht, anbieten. Den Schrecken, die eigene Todesanzeige zu sehen und die Absurdität der Situation zu begreifen, Angst vor dem Dunkel und der Ungewissheit, die beflügelnde Phantasie oder die Genüsse des Lebens wie Essen, Trinken oder die Liebe – Muschwar lässt sich ein Stück weit auf den Weg zurück zum Leben führen, um nach einer kurzen Reflexion umzukehren. Vor dem Schrecken und der Ungewissheit des Todes hat sie nicht mehr Angst, als vor dem Schrecken des einsamen Lebens, das nur aus Warten auf Irgendetwas besteht. Phantasie lehnt sie als Selbsttäuschung ab, die die Hühnerbatterierealität verdeckt. Mit Genüssen ist sie auch nicht zu verführen. Liebe ist ein Abonniertsein und Wein ein langsames Ersaufen des Lebens im Alkohol, statt schnell in der Badewanne. Zum Schluss siegt die Einsamkeit. Das Stück Mondwärts ist beklemmend und befreiend zugleich, Poesie und schwarzer Humor, Skurriles und Realistisches reichen sich hier in einer brillanten Aufführung die Hand. Langenthaler Tagblatt 2001
Inhalt:
Messier Sostowitsch, der Phantast, scheint sie als einziger noch einmal auf andere Gedanken bringen zu können, die Frau, die sich Muschwar nennt und sich nicht mehr erklären, sondern einfach nur noch sterben möchte. Darum ist sie an diesen Ort gekommen, der Mondwärts heisst  -  eine Art Sterbehilfeinstitut, eine geheimnisvolle Gruft für Todessüchtige, der letzte Hafen auf dieser Seite des Flusses.      
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Uraufführung: 3. Dezember 1993      Schweizer Tournee 1997 Autor: Piero Bettschen Regie: Piero Bettschen DarstellerInnen: Piero Bettschen, Yvonne Stoller. Ab 22. Nov. 2003: Jeannine Brechbühl
Die Abenteuer der Medem Muschwar und des Messier Sostowitsch
MONDWÄRTS
NARRENPACK - ARCHIV
Das Narrenpack Archiv gibt Einsicht in das Gesamtwerk des Narrenpack Theaters. Die Produktionen sind nach dem Entstehungsjahr geordnet. Falls Sie weiterführende Informationen benötigen, setzten Sie sich mit uns in Verbindung: HIER Die Bilder im Archiv sind für den Druck ungeeignet. Hochauflösende Bilder für den professionellen Druck, sowie Infos zum Copyright finden Sie auf Seite: PRESSEBILDER
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